So retten wir das Klima

Schon jetzt ist der Klimawandel spürbar und auch bei einem sofortigen Stopp aller fossilen CO2 Quellen würde es zu einer weiteren Erwärmung aufgrund reduzierter Aerosole und Trägheitseffekten kommen. Es geht daher bereits jetzt um schon dringende Schadensbegrenzung und leider ist nicht genügend Wille in der Politik zu erkennen hier angemessen zu reagieren.

Wir wollen hier Möglichkeiten aufzeigen, wie wir durch politische Entscheidungen, die Klimaerwärmung möglichst reduzieren können. Sie können sich daran beteiligen, dafür oder dagegen sein, sich enthalten oder auch neue Vorschläge dazu machen. Alles was sie dazu brauchen ist eine ID Austria. Durch die Beteiligung aller wollen wir zeigen, in welcher Weise die Bevölkerung das Klima schützen möchte. Dabei geht es nicht, wie sonst üblich, um ein generelles dafür oder dagegen, sondern um eine Erfassung der Meinungen zu den verschiedenen Möglichkeiten, welche helfen unser Klima zu bewahren.

Sobald Sie eine ID Austria besitzen, können Sie sofort mitentscheiden und mitgestalten. Wir können gemeinsam aufzeigen was wir möchten. Die Politik hat dann die Möglichkeit und auch die Verpflichtung [1] den Willen der Bevölkerung zu berücksichtigen und  auch umzusetzen.

Zum Start haben wir für Sie folgende Vorschläge vorbereitet:

Klimaclub

Der Klimaclub ist ein Konzept vom Wirtschaftsnobelpreisträger William D. Nordhaus.[2] Kern dieses Vorschlags ist es, die Problematik zu durchbrechen, dass Länder, welche sich nicht an den Klimaschutzmaßnahmen beteiligen, davon profitieren. Denn dadurch wird letztendlich eine starke Motivation für alle geschaffen, sich nicht oder nicht ausreichend an Klimaschutzmaßnahmen zu beteiligen.

Soll der Klimaschutz gelingen, ist ein Konzept wie das hier beschriebene enorm wichtig. Nur so kann auch international der Klimaschutz erfolgreich umgesetzt werden. Die Kurzbeschreibung zu dem Clubmodel, welches hier vorgeschlagen wird, finden Sie unter www.klimaclub.at. Die detaillierte Beschreibung unter Direktdemokratisches Model für Klimaschutz

Leistungsbegrenzung von Stromerzeugungsanlagen um Netzkapazitäten freizumachen

Unser Stromnetz ist schon jetzt vielerorts an der Leistungsgrenze und verhindert dadurch an diesen Stellen einen weiteren Ausbau von erneuerbaren Energieträgern.[3] Um hier eine schnelle und günstige Entlastungsmöglichkeit für das Netz zu schaffen, wird vorgeschlagen die Spitzenleistung in den betroffenen Gebieten zu begrenzen. Dadurch wird wieder Raum geschaffen, um die erneuerbaren Energiequellen auszubauen. Die Erfordernisse für den Netzausbau können dadurch auch reduziert werden und damit kosten gespart werden. Gleichzeitig kann jedoch viel schneller neue Netzkapazitäten zur Verfügung stehen. Sie finden den Vorschlag unter: Begrenzung aller Wetter abhängigen Stomerzeugungsanlagen um das Netz zu entlasten

Stündliche Abrechnung der OeMAG für Einspeisung und Bezug

Es gibt bereits eine gesetzlich vorgeschriebene Einspeisemöglichkeit für erneuerbare Energieanlagen. Der Tarif wird dabei vierteljährlich an den Markpreis angepasst. Dieser Tarif ermöglicht zwar das Einspeisen, setzt aber keinerlei Anreize dies auch netzverträglich zu tun.

Der Vorschlag dabei ist es, dass ein Tarif bereitgestellt wird, welcher das Einspeisen und auch das Beziehen des Stroms auf stündlicher Basis ermöglicht. Dadurch entsteht der Anreiz für Anlagen mit Speicher, genau dann ins Netz zu speisen, wenn der Strom teuer also stark nachgefragt wird. Zudem kann der Strom dann bezogen werden, wenn dieser sehr billig ist (mitunter sogar einen negativen Preis hat) und dann wieder zu Spitzenpreisen verkauft werden. Dies würde auch gleichzeitig rückspeisfähige Elektroautos fördern, ohne Förderkosten zu verursachen, da das Auto auch dann in gleicher Weise wie hier der Heimspeicher beschrieben genutzt werden kann. Man hat dadurch die WIN-WIN Situation, dass gleichzeitig das Netz stabilisiert wird und auch der Heimspeicherausbau und die Elektromobilität gefördert wird. Sie finden den Vorschlag unter: Abrechnung nach dem stündlichen Stromtarif

Atomkraft – Dual-Fluid-Reaktor

Die Atomkraft ist eine Möglichkeit große Mengen an CO2 neutralen Storm herzustellen. Zu Recht hat Österreich bei den damals üblichen Reaktorgenerationen auf den Betrieb verzichtet. Der derzeit in Entwicklung befindliche Dual-Fluid-Reaktor hat jedoch völlig andere Eigenschaften. Ein explodieren wie bei Tschernobyl ist technisch nicht möglich, er ist so kompakt das dieser unterirdisch verbaut werden kann und somit hervorragend vor Einwirkungen von außen geschützt ist. Er produziert keine Spaltprodukte die ein Endlager benötigen (nach 300 Jahren sind die Spaltprodukte soweit abgeklungen, dass diese entsorgt werden können), und er kann sogar die Spaltprodukte der herkömmlichen Atomkraftwerke nutzen. Der Reaktor kann also dazu genutzt werden Atommüll zu verwerten.

Sollten in Österreich Kraftwerke von diesem Reaktortyp gebaut werden dürfen, sofern alle sicherheitsrelevanten Entwicklungsziele erreicht werden? Diese Frage sollten wir schon jetzt beantworten, da die Planung und das Genehmigungsverfahren (mit Standortsuche) leicht 10 Jahre in Anspruch nehmen kann. Sollte wir uns dafür entscheiden, dann kann eine Umsetzung nach Abschluss der Entwicklung relativ rasch erfolgen. Den Vorschlag finden Sie unter: Der Dual-Fluid-Reaktor soll bei Erfüllung aller Sicherheitsanforderungen für Österreich zugelassen werden

Referenzen

[1] Artikel 1 des Bundes-Verfassungsgesetzes (B-VG): Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus.
[2] https://de.wikipedia.org/ wiki/William_D._Nordhaus
[3] https://www.kleinezeitung.at/ steiermark/oststeier/6128193/ Keine-Einspeisung-mehr_Ueberlastete-Stromnetze-bremsen
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